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Reisen mit dem E-Auto in den Süden: So entspannt funktioniert’s

Die Deutschen gelten als Reiseweltmeister. Und mit Beginn der Sommerferien und Urlaubszeit machen sich viele im Elektroauto auf den Weg in Richtung Süden. Für eine entspannte Reise sorgen dabei nicht nur höhere Reichweiten der E-Autos, sondern auch der erfolgte Ausbau des Ladenetzes, insbesondere in Österreich.

Ein Vater und seine kleine Tochter, die zusammen ein E-Auto laden.Sommer, Sonne, Ferienzeit: In Deutschland beginnt die Urlaubssaison. Traditionell reisen hierzulande viele Menschen in den Süden, um dort jenseits von Arbeit, Termindruck und Haushaltspflichten das süße Leben zu genießen. Und natürlich wünschen sich alle Reisenden, dass das Gefühl von „Dolce Vita“ schon während der Urlaubsfahrt einsetzt. Diesbezüglich sieht es gut aus für alle E-Auto-Fahrer*innen: Dank der kontinuierlichen Erweiterung der Ladeinfrastruktur ist das Reisen in den Süden noch einfacher geworden. Mer Austria beispielsweise bietet zahlreiche Schnellladepunkte an McDonald’s-Restaurants und auch an den Filialen des Lebensmittelhändlers MPREIS befinden sich an verschiedenen Standorten Schnelladestationen im Aufbau und ermöglichen während Urlaubstrips und Transitreisen entspanntes Laden in Österreich – und das mit 100 Prozent Ökostrom.

Ein Hypercharger bei McDonald's

Auch bei McDonald’s Österreich ermöglicht Mer das
Laden von E-Autos.

Über 200 Ladepunkte allein bei McDonald’s

Nicht wenige Reisende legen auf ihren Fahrten eine Pause bei McDonald’s ein. Umso praktischer, dass man sich in Österreich dabei nicht nur kulinarisch stärken kann, sondern auch den Akku des Elektroautos geladen bekommt. Durch die Partnerschaft von Mer Austria und McDonald’s Österreich sind bereits mehr als 200 öffentliche Schnellladestationen in ganz Österreich entstanden. Wer also auf dem Weg Richtung Italien oder Kroatien ist, kann entspannt durch die Alpenrepublik fahren und muss sich dabei keine Sorgen um die Autobatterie machen.

Schnellladen beim Essen – einfach, schnell, nachhaltig

Bereits seit 2021 setzen McDonald’s und Mer auf eine ganzheitliche Ladeinfrastruktur, die E-Autofahrer*innen das schnelle Aufladen während eines Restaurantbesuchs ermöglicht.. Dank moderner DC-Schnellladestationen mit bis zu 400 kW Ladeleistung und intelligentem Lastmanagement können die Fahrzeuge nicht nur komfortabel, sondern auch besonders effizient mit Strom versorgt werden – selbstverständlich zu 100 Prozent aus nachhaltiger Ökoenergie.

Im Lauf der nächsten Jahre sollen alle Filialen mit Parkplatz über öffentlich zugängliche Schnellladestationen verfügen. An stark frequentierten Standorten in Autobahnnähe oder entlang des Hauptstraßennetzes sind größere Ladeleistungen und mehrere Ladepunkte vorgesehen.

E-Auto auch beim Nahversorger laden

Mit dem Lebensmittelhändler MPREIS hat Mer ebenfalls eine Partnerschaft geschlossen. Bis Ende 2025 werden an 15 Filialen in Tirol, Salzburg und Kärnten 400 kW-Hypercharger aufgebaut, bis zu sechs pro Standort, inklusive Bistros und Service – für entspanntes Laden beim Einkauf. Geplant sind insgesamt rund 80 Ladepunkte an 39 Filialen in der ersten Ausbauphase. Später sollen bis zu 64 MPreis-Standorte einbezogen werden, vor allem in verkehrsgünstigen Knotenpunkten.

Eigene Ladeparks: Spittal an der Drau

In Kärnten hat Mer im März 2024 seinen ersten eigenständigen Schnellladepark eröffnet. Der voll überdachte Standort bietet insgesamt neun Schnelllader mit 18 Ladepunkten und Leistungen bis 400 kW – später neun Alpitronic Hypercharger – ideal gelegen nahe dem Verkehrsknoten Tauern-Autobahn, ergänzt mit Photovoltaik-Dächern, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten für eine komfortable Ladepause.

Mer- Ladepark in Spittal an der Drau

Der Mer-Ladepark in Spittal an der Drau, Österreich

Italien hat beim Laden die Nase vorn

Im Süden zählt Italien nach wie vor zu den beliebtesten Reisezielen deutscher Urlauber*innen. Wer mit dem E-Fahrzeug unterwegs ist, kann in Italien inzwischen auf ein deutlich ausgebautes Ladenetz zurückgreifen. Entlang der wichtigsten Reiserouten sowie in vielen Urlaubsregionen stehen zahlreiche Ladestationen zur Verfügung. Anders sieht es aktuell noch in Kroatien aus: Obwohl das Land als Reiseziel zunehmend attraktiver wird, besteht in einigen Regionen – insbesondere in weniger erschlossenen Touristengebieten – noch Nachholbedarf bei der Ladeinfrastruktur. Daher empfiehlt es sich, die Ladeplanung für Kroatien im Voraus zu erledigen und die Standorte verfügbarer Ladestationen vor der Abreise zu prüfen. Insgesamt ist die Fahrt im E-Auto in den Süden mit App und ein wenig Vorbereitung jedenfalls gut machbar. Schönen Urlaub!

 

Mer Germany

Michael Scherer

Über den Autor

Michael Scherer arbeitet seit 2021 bei Mer und unterstützt das Marketing-Team mit seinen Schreibfähigkeiten als Content & Communication Manager für Deutschland und Österreich.