Wir sind diejenigen. Wir tun es.

Die schlechten Nachrichten zuerst: Die „neuen“ Zwanziger werden wohl kein locker-leichter Spaziergang. Das Gegenteil ist der Fall. Können wir die Krisen und Herausforderungen bewältigen, die auf uns zukommen?

Datum:

21.07.2021

Lesezeit:

2 min

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Mer Solutions GmbH

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Mer Solutions GmbH

ExpertInnen zufolge werden es viele: ökologische, wirtschaftliche, gesamtgesellschaftliche. Klingt dramatisch, ist es auch. Jetzt die guten Nachrichten: Wir können auch schwere Dinge tun. Selbst dann, wenn sie auf den ersten Blick abschrecken und entmutigen. Die Gesellschaft beweist doch immer wieder, dass es sie gibt: die Mutigen, die Konsequenten, die Visionäre. Und vor allem die Gemeinschaft, die viel bewegen kann.

Dafür müssen wir uns trauen, Begriffe neu zu denken, andere Narrative zu verwenden als die, die uns bis jetzt nicht weitergebracht haben oder uns in Strukturen festhalten, die vor 50 Jahren zeitgemäß waren. Nachhaltigkeit muss neu definiert werden – nämlich so, dass sie auch hält, was sie verspricht. Das bedeutet allerdings auch, dass wir unseren Alltag gehörig umkrempeln müssen – von der Arbeitswelt bis hin zu der Art, wie wir konsumieren.

Aber womit anfangen? Vielleicht mit Purpose, ohne den wir Menschen ja bekanntlich schnell träge werden. Rein finanzieller Gewinn reicht nicht, um eine Welt mitzugestalten, die den Anforderungen von morgen standhalten soll. Dabei kann der übergeordnete Sinn eines Unternehmens verschiedene Richtungen einschlagen – von sozialer Gerechtigkeit über Nachhaltigkeit bis hin zu mehr Diversität. Es ist gut und wichtig, dass sich Unternehmen 2021 die Frage stellen müssen, warum es sie gibt und zu welcher Veränderung sie etwas beitragen wollen, weil dadurch auch der oder die Einzelne Sinn in seiner bzw. ihrer Arbeit sieht und so Potenzial freisetzt, das für Gesellschaft und Wirtschaft wichtig sein kann. Es ist sinnvoll, den Purpose eines Unternehmens daran auszurichten, welche Baustellen wir gesamtgesellschaftlich vor uns haben – und die nachhaltige, umweltschonende Veränderung unseres Alltags ist eine davon. Wir wissen, dass wir das Zeug dazu haben, UnternehmerInnen und AktivistInnen in ganz Deutschland beweisen uns jeden Tag, dass der Purpose, unsere Umwelt zu schützen, glasklar vor uns auf dem Tisch liegt, und dass visionäre Ideen funktionieren können. Allerdings ist es jetzt an der Zeit aufzuhören, uns mit seichten Ablenkungsmanövern vom aktiven Tun abzuhalten.

Was auffällt: Erfolgreich sind die, die die gesamte Unternehmensstruktur neu denken, die Abstand nehmen von Hierarchien, dafür ihren Mitarbeitenden volle Eigenverantwortung übertragen, ihnen Spielraum zur individuellen Gestaltung lassen und für volle Transparenz sorgen, ohne sie mit täglichen bürokratischen Hürden von der eigentlichen Arbeit abzuhalten. Der radikale Schritt, das gesamte System anders aufzubauen und aus gewohnten Mustern auszubrechen, ist das, was wirklich inspiriert. Dazu zählen Start-ups, die sich dem Verantwortungseigentum verschrieben haben, wie Einhorn oder Ecosia zum Beispiel. Einhorn produziert Hygiene- und Verhütungs-Artikel nach dem „Fairstainable“-Prinzip. Das bedeutet, dass ihre Ansprüche von fairen Löhnen in der gesamten Lieferkette bis hin zum möglichst niedrigen CO2-Ausstoß in der Produktion reichen. Ecosia dagegen gilt als das nachhaltige Google und pflanzt Bäume ab einer gewissen Anzahl von Suchanfragen, die über ecosia.org getätigt werden.

Und ja, selbst in vermeintlich oberflächlichen Sozialen Medien gibt es Menschen, die Veränderungen anstoßen: Madeleine Darya Alizadeh (@dariadaria) zum Beispiel, die ihre FollowerInnen immer wieder dazu aufruft, hinter die Fassade von Marken und ihren Konsum zu blicken und sich zu fragen, wie sie selbst einen Beitrag leisten können. Das sind diejenigen, die es tun – die uns Schritt für Schritt gesellschaftlich weiterbringen, mutig handeln und so eine Zukunft schaffen, von der wir alle profitieren können.

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