Wir bleiben uns treu – neue Wege gehen

2020 war ein Rekordjahr für die Elektromobilität – in Deutschland und Europa. 2021 sind wir einen Schritt weiter gegangen. Unser Ziel: den europäischen Markt mitgestalten.

Datum:

13.10.2021

Lesezeit:

3 min

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Mer Solutions GmbH

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Mer Solutions GmbH

2021 ist ein Neubeginn für uns gewesen: Gemeinsam als Mer wollen wir unsere Produkte und Services künftig nicht mehr nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Norwegen, Schweden, Österreich und anderen Ländern anbieten. Den Schritt nach Europa gehen wir als Mer-Familie. Er ist notwendig geworden, weil wir me(h)r wollen. Mit Statkraft, dem größten Erzeuger Erneuerbarer Energien in Europa, haben wir zudem einen starken Partner gefunden, der es uns ermöglicht, noch größer zu denken. In Zukunft wollen wir als europaweiter Marktführer gemeinsam mit unseren Kund*innen Energie und Menschen bewegen: Mit unseren technisch innovativen und dennoch leicht zu bedienenden, grünen Energie- und Ladelösungen ermöglichen wir nicht nur eine grenzenlos nachhaltige Mobilität, sondern wir revolutionieren auch die Art, wie wir Energie erzeugen und verbrauchen.

 

Derzeit erleben wir trotz der Corona-Pandemie eine unglaubliche Bewegung in unserem Marktumfeld. E-Fahrzeughersteller sind zum Teil ausverkauft. In manchen Monaten lagen die Wachstumsraten beim E-Auto-Absatz über 200 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aber wo stehen einige der Länder in Europa, in denen die Elektromobilität in Zukunft sicher eine große Rolle spielen wird?

 

Die französische Regierung möchte im Jahr 2023 1,2 Millionen und bis 2028 sogar fünf Millionen Elektrofahrzeuge auf den Straßen haben. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Kauf von Elektrofahrzeugen sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen gefördert. 2020 erhielten Privatkäufer*innen vom Staat 7.000 Euro Unterstützung für Fahrzeuge mit einem Listenpreis von bis zu 45.000 Euro. Gewerbliche Fahrzeuge werden immerhin mit einer Prämie von 5.000 Euro gefördert. Auch die Wallbox zu Hause wird vom Staat bezuschusst: Privatpersonen bekommen 50 Prozent der Kosten erstattet. Die Anzahl öffentlicher Ladestationen soll in den kommenden Jahren von ca. 30.000 auf 100.000 erhöht werden. 2019 waren mehr als 274.000 Elektrofahrzeuge in Frankreich zugelassen. Bis September 2020 kamen weitere 70.000 hinzu.

 

In Schweden werden reine Elektrofahrzeuge mit bis zu 5.700 Euro gefördert. Die „Klimabonus“-Förderung darf 25 Prozent des Fahrzeugwertes nicht überschreiten. Allerdings erhalten Eigentümer*innen die Förderung erst sechs Monate nach Kauf des Fahrzeugs. So soll verhindert werden, dass das Fahrzeug innerhalb dieser Zeit weiterverkauft wird. Auch die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in Unternehmen wird in Schweden mit einem weiteren Klimabonus gefördert. 2021 dürfte in Sachen Elektromobilität auch in Schweden ein Rekordjahr werden. Im Februar betrug der Anteil von Elektrofahrzeugen (inklusive Plug-In-Hybriden) bei den neuzugelassenen Fahrzeugen 24 Prozent.

 

Norwegen ist Pionier und Musterland der Elektromobilität in einem. 2018 fuhr bereits jedes dritte in Norwegen verkaufte Auto elektrisch. 2019 erreichten Elektrofahrzeuge einen Marktanteil von 50 Prozent. Die zahlreichen Fördermaßnahmen – darunter so einfache Regelungen wie kostenlose Parkplätze für E-Fahrzeuge in den Innenstädten – mussten in der Vergangenheit teilweise sogar ausgesetzt werden, da der Ausbau der Ladeinfrastruktur mit dem Ladebedarf nicht Schritt halten konnte. Die Probleme, die in Norwegen, vor allem in der Hauptstadt Oslo, auftauchten, zeigen, wie wichtig das netzoptimierte Laden ist. Die Ziele der norwegischen Regierung sind ehrgeizig: Ab 2025 sollen in Norwegen überhaupt keine Verbrenner mehr zugelassen werden. Aktuell liegt der Anteil von Elektrofahrzeugen bei neuzugelassenen Fahrzeugen bei 60 Prozent. Auch die Einstellung der Norweger gegenüber Elektromobilität hat sich entscheidend verändert: Die Mehrheit der Bevölkerung will beim nächsten Fahrzeugkauf auf einen Stromer umsteigen.

 

Im April 2020 meldete der spanische Autohersteller SEAT, dass sein erstes vollelektrisches Auto, der Mii Electric, bis Jahresende ausverkauft sei. Das Förderprogramm, mit dem Spanien die Elektromobilität fördert, heißt MOVES. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Umstände, die die Corona-Pandemie verursacht hat, wurde das Förderprogramm gegenüber 2019 sogar noch weiter ausgebaut. Die Anschaffung eines E-Fahrzeugs wird mit bis zu 5.500 Euro subventioniert. War die Förderung früher an die Stilllegung eines Verbrenners geknüpft, steht diese Regelung mittlerweile zur Disposition. Zusätzlich werden jetzt auch Leasingfahrzeuge gefördert. Bis 2030 sollen in Spanien mindestens 5 Millionen Stromer fahren.

 

Fazit: Dank der Förderprogramme und der sich immer stärker verändernden Einstellung der Konsumenten boomt die Elektromobilität derzeit in Europa und das trotz der Corona-Pandemie. 2020 war ein Rekordjahr für die Elektromobilität. Diesen Erfolg wollen wir 2021 noch übertreffen. Durch die Internationalisierung unseres Geschäfts bündeln wir Knowhow und Kräfte. Wir können zum Beispiel mit unseren Partnerunternehmen leichter Informationen über die Gepflogenheiten in den nationalen Strommärkten austauschen und dann die entsprechenden Lösungen entwickeln. Oder aber wir passen Produkte schneller an die landesspezifischen Bedürfnisse oder Gesetzesvorgaben an, indem wir auf den Erfahrungen unserer Partnerunternehmen aufbauen. Das alles tun wir, um den Umstieg auf die Elektromobilität auch in Zukunft so einfach und bequem wie möglich zu machen. In dieser Hinsicht bleiben wir uns treu.

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